Freiheiten bei der Tarifkalkulation  – GET AG Newsletter Gasvertrieb 4/2018
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Freiheiten in der Kalkulation - Netzentgelte im Fokus

Der Countdown zur Veröffentlichung der Entgelte der Gasnetzbetreiber läuft. Bis zum 15. Oktober haben diese noch Zeit, ihre vorläufigen Preisblätter mit den Netzentgelten für 2019 zu veröffentlichen. Exklusiv wird die GET AG täglich über den Erfassungsstatus und die Preisentwicklung im Netzentgeltticker und im Cockpit auf dem Laufenden halten. Pricing-Kunden verfügen damit über eine transparente Datengrundlage zur Entscheidung, ob sie ihre Gastarife wegen geänderter Kosten für die Netznutzung ggf. anpassen müssen.

Neue Pricing-Option im Cockpit
Die Kalkulation der Gastarife im Cockpit erfolgt unter Berücksichtigung der regional spezifischen Netzentgelte, die schon im SLP-Segment sehr komplex strukturiert sein können. Grundsätzlich werden die unterschiedlichen Netzentgelte auf ein Stufenmodell umgerechnet. Beim bisherigen Ansatz erfolgt daraufhin die Einberechnung über einen Verschnitt der gewählten Produktstaffeln mit den darunter liegenden Netzentgeltstaffeln zu Kalkulationsstaffeln. Über die anschließende verbrauchsanteilige Wichtung werden die Preise für die Produktstaffeln ermittelt.

Ab sofort besteht für Anwender im Cockpit bei der Produktberechnung im Schritt "Kalkulation" zusätzlich die Option, abweichend vom beschriebenen Verfahren das spezifische Netzentgelt anhand des Kostenauflösungspunkts einer Produktstaffel zur Preisbestimmung zu verwenden.

Abweichungen im Blick
Welche Option für die Kalkulation von Gastarifen auch gewählt wird, Cockpit-User können stets die Marge und Wettbewerbsfähigkeit ihrer Tarife unter Maßgabe tolerierbarer Schwankungen im Blick behalten: Es besteht in jedem Fall die Möglichkeit, verbrauchsspezifisch die Abweichung zwischen dem (tatsächlichen) Entgelt des Netzbetreibers und dem kalkulatorischen Entgelt zu veranschaulichen. Siehe auch Newsletter Gasvertrieb 4|2017.

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